Kunststoffverarbeiter, die Komponenten für den Kfz-Innenraum fertigen, müssen umdenken. Die „Megatrends“ im Automobilbau – CASE: Connectivity, Autonomes Fahren, Sharing, Elektromobilität – werden erhebliche Auswirkungen auf die Architektur des Interieurs haben.  

Das Kfz-Interieur der Zukunft wird grundsätzlich anders aussehen als heute. Das gilt für die Innenraum-Architektur, wo das autonome Fahren zum Beispiel flexible Konzepte für die Sitzanordnung erlaubt. Und es gilt für das Cockpit, das neue Arten der Mensch-Fahrzeug-Kommunikation nutzen wird.

Für diejenigen Kunststoffverarbeiter, die Interieur-Komponenten entwickeln und fertigen, birgt diese Entwicklung Risiken und Chancen. Die Risiken bestehen darin, dass bisherige Bediensysteme mit Tasten, Reglern etc. teilweise ersetzt werden – zum Beispiel durch Displays und Systeme zur Sprach- und Gestenerkennung. Chancen ergeben sich daraus, dass neue Funktionen in Kunststoffkomponenten integriert werden – zum Beispiel „Ambient Light“-Elemente oder die Innenraumbelüftung.

Hier sind kreative Ideen gefragt, ebenso bei der generellen Gestaltung des Interieurs. Die Designer sprechen vom „Lebensraum Auto“ oder vom „zweiten Wohnzimmer“, in dem die Passagiere nicht nur fahren bzw. transportiert werden, sondern arbeiten, Filme schauen, sich unterhalten etc. Das wird massive Auswirkungen auf das Design und damit die Gestaltung und Funktion nahezu aller Kunststoffkomponenten im Interieur haben. Die KPA ist das geeignete Forum, um mit Experten über dieses Zukunftsthema zu diskutieren.

Bildquelle: Faurecia