Rund fünf Monate vor dem Start der vierten KPA-Messe in Ulm (10.-11. März 2020) zeichnet sich schon ab, dass die Messe deutlich wachsen wird. Jan Harms, Projektleiter Messen des Veranstalters Carl Hanser Verlag: „Auf der dritten KPA zeigten 98 Unternehmen der Kunststoffindustrie ihr Leistungsangebot und ihre Kernkompetenzen. Der aktuelle Buchungsstand für die vierte KPA liegt deutlich über dem des Vorjahrs. Wir rechnen mit rund 130 Ausstellern.“

Das wäre ein Zuwachs von 30%, der durchaus realistisch erscheint, denn mit ihrem Profil bietet die Messe ein Alleinstellungsmerkmal. Kunststoffverarbeiter sowie Zulieferer der Kunststoffindustrie können sich hier potenziellen Kunden vorstellen, ohne sich auf eine Zielbranche fokussieren zu müssen. Die Besucher der KPA kommen vielmehr aus allen Industriesparten, die anspruchsvolle Kunststoffteile einsetzen: von der Automobilindustrie über die Medizintechnik und Möbelhersteller bis zum Maschinenbau.

Damit ist die KPA Deutschlands erste B2B-Branchen- und Beschaffungsplattform nur für Kunststoffprodukte. Jan Harms: „Der Branchenmix bei den Besuchern ist ausgewogen, und die KPA hat sich in der Südhälfte Deutschlands als Leistungsschau der Kunststoffbranche etabliert.“

Allein das erklärt schon den kontinuierlichen Zuwachs an Ausstellern und Besuchern. Ein weiterer Grund ist die Unterstützung der Messe durch Regional- und Branchennetzwerke wie zum Beispiel das Kunststoff-Institut Südwest. Zudem ist die KPA von Grund auf darauf ausgerichtet, als „Arbeitsmesse“ das persönliche Gespräch zwischen Ausstellern und Besuchern zu fördern.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist das „Easy entry“-Konzept, das den Ausstellern die Messepräsenz so einfach wie nur möglich macht. Jan Harms: „Bei den Kunststoffverarbeitern und ihren Zulieferern handelt es sich ja häufig um mittelständische, inhabergeführte Unternehmen, die keine große Marketing-

Organisation vorhalten. Deshalb bieten wir verschiedene Komplettpakete mit Mobiliar, Catering etc. an. Der Aussteller muss dann nur seine Produkte und Informationsmaterial mitbringen. Einfacher geht es kaum!“ 

Die starke Nachfrage nach Ausstellungsfläche auf der KPA in Ulm kommt sowohl von Unternehmen, die von Beginn an dabei waren als auch von Neuausstellern. Und weil das Messekonzept, das sich vorwiegend an Besucher aus Bayern und Baden-Württemberg richtet, so gut ankommt, lag es nahe, auch in der Nordhälfte Deutschlands eine solche Veranstaltung zu planen. Das Ergebnis: Am 15. und 16. September 2020 findet die KPA erstmals auch in Rheda-Wiedenbrück statt. Jan Harms: „Dieser Messeplatz ist ideal, weil er in Ostwestfalen-Lippe, d.h. in einem sehr starken Produktions- und Maschinenbau-Cluster liegt. Außerdem sprechen wir dort Zielgruppen wie die Möbelindustrie an, die hohen Bedarf an hochwertigen Kunststoffkomponenten hat. Und vom Ruhrgebiet mit seinen zahlreichen Produktionsunternehmen ist der Messestandort bequem über die A2 erreichbar.“